Rhône und Pyrenäen

 

 

  

Covid liess unsere Pläne stocken - doch jetzt lassen wir es wieder rocken

 

Von der Quelle der Rhône zum Mittelmeer und über die Pyrenäen nach Biarritz

 

Start: 18. Juni -  8. Juli

 



Genug von Inzidenz, Positivitätsraten, Herdenimmunität, Astra Zeneca, Lockdowns, Beizenverboten etc. etc. 

Das innere Feuer ist entfacht; ja es lodert bereits; es kribbelt; die Vorfreude ist gross und auch unsere „Wädli“ fordern „keine Gnade für die Wade“.

Für 3 Wochen werden Damian und ich in Zug starten den Furkapass hochfahren und dort, dem Ursprung der Rhône, bis zum Rhônedelta (mit MUST Abstecher über den Mont Ventoux) an das Mittelmeer radeln um uns anschliessend durch die Pyrenäen über 18 Alpenpässe (darunter Tour de France Perlen wie den Col d’Aspin, Col du Tourmalet, den Col d’Aubisque etc.) zu „quälen“, bevor wir in Biarritz den Atlantik begrüssen. Während Damian weiter Richtung Portugal mit Endziel Lissabon radelt, begebe ich mich auf den Heimweg (mit dem Zug).

Total ergibt dies von Zug bis Biarritz 2’300 Kilometer und 27’000 Höhenmeter oder täglich im Durchschnitt 115 Kilometer und 1’350 Höhenmeter. 

Es bleibt uns also genug Zeit, die Schönheiten der Städte wie Lyon, Orange, Avignon, Arles etc zu besuchen; die kulinarischen Köstlichkeiten in Lyon, die Weingebiete des Burgunds und Beaujolais zu geniessen, die Landschaften bis hin zur Camargue zu bestaunen und natürlich den Spuren der TdF durch die Pyrenäen zu folgen.

Wie üblich werde ich täglich über unsere Tour berichten… aber schaut es euch erst am Folgemorgen an, denn das Update wird erst gegen 23.00 Uhr bereit sein… und zu dieser Zeit seit ihr eh alle schon im Tiefschlaf!

 

Die Pässe: Furkapass, Mont Ventoux, Col de la Brousse, Col d’en Xatard, Col de Palomère, Col de la Quillana, Col de Creu, Col de la Llose, Col de Puymorens, Col de Port, Col de Péguère, Col de Portet d’Aspet, Col des Ares, Col de Peyresourde, Col d’Aspin, Col du Tourmalet, Col de Buret, Col d’Aubisque, Col de Marie Blanque, Col d’Osquiche, Col d’Ispeguy

 


Tag 1: Top Auftakt zur Quelle der Rhone

Ausgeschlafen? Nicht wirklich, denn 04.45 nervte der Klingelton. Ein Blick aus dem Fenster offenbarte die traumhaften Voraussetzungen für unsere erste Etappe. 
06.00 bei Damian und dann mit dem Sonnenaufgang dem Zugersee entlang, um die Rigi, nach Flüelen. Auftanken in Amsteg, bevor es 1‘900 Höhenmeter zum Furkapass zu bewältigen gab. Da derPass erst heute um 11.00 Uhr geöffnet wurde, konnten wir zahlreiche Raser mit Porsches „bestaunen“…  Shakiri & Co waren aber nicht dabei… nur die Coiffeuse 🤣.

Und dann waren wir da: Quelle der Rhone👍 Wermutstropfen: krass wie der Rhonegletscher dahinschmilzt ☹️

Der Rest war Dessert: Speed Fahrt nach Oberwald und Beine lockern auf der Fahrt der Rhone und den blühenden Wiesen entlang nach Münster, dem Etappenziel. 

Trotz Bier bin ich früh mit dem Rapport fertig. Ich weiss ja nicht, ob ich nach dem Baschi Grill- und Weingenuss noch „Bock“ aufs Schreiben habe.